Geschichte

Z U R   G E S C H I C H T E   U N S E R E R   D O R F K I R C H E 

Zusammengestellt von Frau Dr. Krüger

Die Dorfkirche in Kladow wurde vermutlich im 14. Jahrhundert erbaut.
Sie war ein schlichter Saalbau mit vier Achsen. Dieser Bau wurde 1808 durch einen Brand zerstört.
Beim Neubau von 1818/19 wurden die stehen gebliebenen Feldsteinmauern wiederverwendet.
Ein Stück dieser alten Mauer ist an der nördlichen Außenseite freigelegt worden.
Die neue Kirche wurde über den Grundmauern des ersten Baues im neugotischen Stil gebaut, mit Spitzbogenfenstern und einem Fries mit gotischen Ornamenten über den nun verputzten Außenwänden. Nur der Turm bekam eine geschweifte Haube, die eher barocken Stilelementen verpflichtet ist.
Als Turmspitze erhielt er ein damals sehr modernes Kreuz aus Gusseisen, das allerdings 1862 verrottet war und ebenso wie die Deckung mit Holzschindeln erneuert werden musste.
Das Innere der Kirche wurde durch Emporen an den Längsseiten und einen Kanzelaltar geprägt.
1953 wurde die Kirche um einen quadratischen Anbau an der Ostseite erweitert, der sich an die Chorwand anschloss und über die Seitenwände hinausragt.
Dies hat die Proportionen der Kirche stark verändert.
Bei diesem Umbau wurden die Spitzbogenfenster durch Korbbogenfenster ersetzt, um einen einheitlich barock-klassizistischen Eindruck zu erzielen.
Es wurde auch die gesamte Inneneinrichtung bis auf die Orgel entfernt.
Das Gestühl, der Holzschrein für die Sakristei, die Kanzel und der Altar wurden in „klassizistisch-barocker“ Manier nachgebaut.
Der Orgelprospekt ist das, was von der Ausstattung vom Neubau 1818/19 erhalten blieb.


Galerie
Die Dorfkirche

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